Innovationen sind heute oft die Basis, um im umkämpften Wettbewerb den Zukunftserfolg zu sichern. Eine systematische Vorgehensweise zur Gewinnung von Innovationsideen ist nötig, denn auf den Zufall kann und darf man sich nicht (mehr) verlassen.

„Wirkliche“ Innovationen sind gekennzeichnet von Produkten und Dienstleistungen, die einen bestehenden Markt vergrößern oder verändern oder sogar einen neuen Markt schaffen. Sie basieren auf Kundenbedürfnissen bzw. Kundenproblemen, die noch nicht gelöst wurden und manchmal nichtmal den Kunden selbst bewusst sind. Oftmals sind sie beeinflusst oder ermöglicht von neuen Technologien, sie schaffen neue Strukturen zwischen Lieferanten und Kunden oder gänzlich neue Geschäftsmodelle, welche die Spielregeln des bisherigen Marktes verändern.

Die Gewinnung von Innovationsideen beinhaltet grundlegendere Themen als das nächste Feature des aktuellen Produktes oder Service. Allen voran werden mittels spezieller Techniken und Methoden ungelöste und zukünftige („latente“) Kundenbedürfnisse gesucht, die Nutzeninnovationen aus Sicht der Kunden ermöglichen, z.B. durch Design Thinking, eine Methode, die an der Stanford Universität entwickelt wurde und mittlerweile zum „state of the art“ der Ideengewinnung und Ideenvalidierung gilt. Es werden die eigenen Kompetenzen des Unternehmens hinterfragt und neue Anwendungsbereiche gesucht. Es werden Trends verfolgt und analysiert („Trend Scouting“), in der eigenen Branche, aber auch in anderen, beeinflussenden Branchen, die in ihrer Entwicklung vielleicht schon weiter sind (zum Beispiel in der nutzenstiftenden Verwendung von neuen Technologien). Vielen Unternehmen setzen dabei heute auf „Open Innovation“, in dem sie externe Partner, Kunden, Lieferanten, Unis oder Innovationsberater in den Innovationsprozess miteinbeziehen, z.B. durch Ideenwettbewerb und Co-Creation.

So entstehen eine Menge Erkenntnisse, die miteinander verbunden werden müssen, um Erfolg versprechende Innovationschancen abzuleiten. Nun müssen aus der Vielzahl an Innovationsideen die „richtigen“ Innovationschancen selektiert werden, denn nicht alles kann umgesetzt werden. Die Gefahr ist groß, auf das falsche Pferd zu setzen. Für jene Innovationschancen, die weiter verfolgt werden sollen, beginnt nun die Arbeit an den Details, die Konzeption, bzw. die Umsetzung. Am Besten ebenfalls unter Einbindung externer Partner.

Gründe genug für eine externe Unterstützung bei Innovationsvorhaben. Alexander Neumayer leistet mit NEW WAYS gerne einen Beitrag dazu als Inputgeber für den Innovationsprozess und Methodenexperte, zum Beispiel in der Anwendung der Innovationsmethode „Design Thinking“.